Daniel Dunkelziffer
Daniel Dunkelziffer (*1964) ist deutscher Autor, Fotograf und Dokumentar.
Er entstammt einer Familie von Fotografen. Bereits sein Großvater arbeitete fotografisch, sein Vater später vor allem in der Architektur- und Industriefotografie.
Dunkelziffer entschied sich gegen den Beruf des Fotografen.
Die Fotografie machte er stattdessen zu seinem lebenslangen Hobby.
Seit seiner Jugend arbeitet er analog und nahezu ausschließlich in Schwarzweiß. Seine Negative entwickelt und vergrößert er bis heute in der eigenen Dunkelkammer.
Von 1985 bis 1987 hielt sich Dunkelziffer in Blackburn, Lancashire, auf.
Nach seiner Rückkehr arbeitete er fast vier Jahrzehnte in einer kommunalen Verwaltung in Unterfranken, zuletzt im Bereich Registratur und kommunales Archivwesen.
Parallel entstand ein umfangreiches privates Archiv aus Fotografien, Reiseaufzeichnungen, Grundrissen, Dokumenten und Fundstücken.
Seit 2026 widmet sich Dunkelziffer der systematischen Sichtung und Veröffentlichung dieses Bestandes.
Geburt
Geboren in Unterfranken. Die Familie arbeitet in dritter Generation fotografisch.
Erste eigene Negative
Beginn der durchgehenden Arbeit in Schwarzweiß. Einrichtung einer Dunkelkammer im elterlichen Keller.
Entscheidung gegen den Beruf
Dunkelziffer entscheidet sich gegen eine fotografische Laufbahn. Eine Begründung ist nicht überliefert.
Blackburn, Lancashire
Aufenthalt in Nordengland. Über Anlass und Tätigkeit liegen nur wenige gesicherte Angaben vor.
Eintritt in den kommunalen Dienst
Beginn der Tätigkeit in einer kommunalen Verwaltung, später Registratur und Archivwesen.
Erste Publikation
„Blackburn — Eine Stadt ohne Anlass“ erscheint als fotografischer Essay.
Erschließung des Bestandes
Beginn der systematischen Sichtung und Veröffentlichung des privaten Archivs.
- 1964
- Autor / Dokumentar
- Kommunale Verwaltung / Registratur / Archivwesen
- Schwarzweiß
- analog
- eigene Dunkelkammer
- schwarz
- nicht veröffentlicht
„Sehen Sie die Welt auch schwarz-weiß?“
„Nein. Das wäre ziemlich beschränkt.“